häufig gestellte Fragen

In welcher Sprache erfolgt die Aufführung?

Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Gibt es eine Sitzplatzreservierung?

Nein, die Sitzplätze können nicht vorab reserviert werden. Einlass ist ab 19:30 Uhr. Beginn um 20:30 Uhr.

Was heißt “Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!”?

Die Aufführung wird bei schlechter Witterung in die Stadthalle Wertingen verlegt. Die Ankündigung erfolgt am Dienstag, 31.07.2018, vorab in der lokalen Presse und auf dieser Seite.

Welche Parkmöglichkeiten gibt es?

Die Parkplätze sind ausgewiesen. Bitte folgen Sie der Beschilderung.

Intensive Probenarbeit für „La Bohème“

Bedingt durch sein berufliches Engagement an der Bayerischen Staatsoper in München bringt der musikalische Leiter des Binswanger philharmonischen Blasorchesters ein gewisses Faible für große Bühnenwerke mit. Für „sein“ Orchester verfasste er schon zahlreiche Arrangements, die bei Konzerten eine breite Hörerschaft begeisterten. Vor allem die letzten drei Open-Air-Projekte „Das Land des Lächelns, „Carmen“ und „Die Fledermaus“ tragen seine unverkennbare Handschrift.

Die Idee von Christoph Günzel für eine konzertante Präsentation der Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini am 3. und 4. August 2018 traf bei den Verantwortlichen des Musikvereins auf offene Ohren. Schon seit einigen Monaten begleitet die Musik dieses Bühnenwerks die Probenarbeit des großen Blasorchesters sowie eines Projektchores, bestehend aus dem Kinder- und Jugendchor „Lilacs“ aus Landshausen, dem Kammerchores „Calypso“ aus Höchstädt sowie dem Männerensembles des Gesangvereins Binswangen. Der Anspruch des Arrangements, basierend auf höchsten Anforderungsniveau des Originals, erfordert gerade von Amateurmusikerinnen und –musikern, bzw. auch Amateursängerinnen und –sängern zusätzliche intensive Probenarbeit. Doch alle Akteure sehen sich bei Christoph Günzel, dem Leiter des Gesamtprojekts, in guten Händen und folgen seiner musikalischen Regie mit konzentriertem Engagement.

Die Handlung der Oper spielt in Paris in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Begriff „Bohème“steht für eine intellektuelle Randgruppe von Schriftstellern, Malern, Bildhauern und Musikern, die dem bürgerlichen Leben im 19. Jahrhundert sehr kritisch gegenüberstanden. Der italienische Komponist Giacomo Puccini griff die Szenerie eines zeitkritischen Romans von Henri Murger mit dem Titel „LaBohèmeauf und schuf eine Oper in vier Bildern.:

Es ist kalt in der Mansarde der Künstlerfreunde und noch nicht einmal Feuer gibt es für die Kerze der hübschen Nachbarin Mimì. Sie bringt Wärme in die Tristesse und entfacht die Liebe Rodolfos, eines nicht sehr erfolgreichen Dichters. Aber die Beziehung ist von der Krankheit Mimìs überschattet. Zwischen dem finanziellen Auf und Ab der gesamten Bohémien-Wohngemeinschaft kommen sich die beiden näher, entfremden sich wieder und finden schließlich erst zusammen, als es schon zu spät ist.“

Zur in Binswangen bereits bestens bekannten Sopransolistin Susanne Pemmerl und ihren ebenso schon „heimisch“ gewordenen männlichen Kollegen Sang-Eun Shim (Tenor) sowie Tobias Neumann (Bariton) gesellen diesmal noch Carmen Sanchez-Piva (Sopran), Oscar Quezada (Bariton) und Burkhard Kosche (Bass). Sämtliche Künstler genießen an verschiedenen Opernhäusern und auf großen Konzertbühnen ein starkes Renommee.

Christoph Günzel studierte an der Universität Augsburg und der Hochschule für Musik und Theater in München. Schon während seines Studiums konnte er als Trompeter in zahlreichen renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Bayerischen  Staatsorchester, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Münchener Bach-Orchester unter berühmten Dirigenten wie Lorin Maazel, Ricardo Muti, Zubin Metha, Helmuth Rilling Erfahrungen sammeln. Von 1999-2001 war er Trompeter beim Symphonieorchester des Saarländischen Rundfunks. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg, stellvertretender Leiter der Sing- und Musikschule Königsbrunn und Instrumentallehrer an der Sing- und Musikschule der Mozartstadt Augsburg sowie in den Musikvereinen Binswangen und Dasing. Darüber hinaus engagiert er sich regelmäßig als Juror bei „Jugend musiziert“ und bei Wettbewerben im Allgäu-Schwäbischen Musikbund. Seine Hauptaufgabe sieht er als Trompeter im Bühnenmusikensemble der Bayerischen Staatsoper und als Studiomusiker für Filmmusikaufnahmen.